Geschichtliches über Schloss Greillenstein

Im 12. Jahrhundert wurde erstmals die Veste Greillenstein, im Besitze der Grellen, urkundlich erwähnt. Über diese mittelalterliche Burganlage ist so gut wie nichts bekannt.

1534 erwarb Hans Lorenz von Kuefstein Greillenstein durch Kauf. Sein Sohn Hans-Georg III. Freiherr von Kuefstein ließ die alte Burg schleifen und von 1570 bis 1590 das Schloss errichten. Dieser Renaissancebau ist in seinen Ausmaßen bis heute unverändert geblieben.

Hoch aufragende Rauchfänge schmücken den zweistöckigen Hof, dessen Nordostfassade von dreistöckigen Arkaden aufgelöst wird.
Während des 30jährigen Krieges blieb Greillenstein von schwedischen Plünderungen verschont, aber die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen waren im ganzen 17. Jahrhundert zu spüren. Erst eine reiche Heirat Hans Leopolds Graf von Kuefstein mit Maria Franziska Gräfin Kollonitsch ermöglichte es Park und Garten großzügig umzugestalten. Dem Schloss wurden um 1720 prächtige Balustraden aus Sandstein zugefügt.

Die napoleonischen Kriege lösten erneut eine wirtschaftliche Krise aus.
Doch die Ausstattungen der Räume blieben genauso wie zur Russenzeit nach dem 2. Weltkrieg verschont.
Nach der Auflösung der Grundherrschaften wurde das Schloss ausschließlich privat genutzt, bis es 1959 als Museum für Besucher geöffnet wurde.

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